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Indien - Parang La-Trek – Von Spiti nach Ladakh
Code: IXG03
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Geplantes Programm
Mahlzeiten: (Frühstück F, Mittag M, Abend A)

1. Tag: Die Reise beginnt. Der Flugtag.
Sie fliegen heute nach Delhi, der Hauptstadt Indiens. Abflüge von Frankfurt und Wien sind im Preis inkludiert. Abflüge von anderen europäischen Flughäfen sind auf Anfrage möglich, Aufzahlung 100,-- EUR.
Sie landen am Indira Gandhi Flughafen in Delhi rund um Mitternacht. Nachdem die Zollformalitäten erledigt und Sie wieder im Besitz Ihres Gepäcks sind, treffen Sie auf unseren verlässlichen Führer, der Sie und die anderen GruppenteilnehmerInnen wohlbehütet durch das hektische Treiben zum Hotel bringen wird.

2. Tag: Delhi - Chandigarh – Nalagarh. Eine Reise mit Zug und Auto. F, A
Vom Führer werden Sie frühmorgens, um 07.40 Uhr, zum Bahnhof und Zug nach Chandigarh gebracht. Um 11.15 Uhr angekommen, bringt Sie dann ein akklimatisiertes Auto weiter zum imposanten Nalagarh Fort Palast, wo Sie die Nacht verbringen werden.
Dieser traumhafte Maharaja-Palast wird heute als Hotel genutzt, wurde 1421 erbaut, und wird Sie in die Welt von 1001 Nacht versetzen.
Genießen Sie hier ayurvedische Massagen, entspannen Sie sich beim Schwimmen im hoteleigenen Pool und lassen Sie beim Blick aus den Zimmern auf die Hügel der Umgebung einfach die Seele baumeln! F, A

3. Tag: Nalagarh – Manali. Weiter hinauf in den Norden I. (7 Std. Fahrt) F, M, A
Durch das wunderschöne Kulu-Tal geht es weiter gen Norden, vorbei an Reisterassen und stetig wachsenden Bergen. Unser Ziel für heute ist das berühmt-berüchtigte Manali, das fruchtbar-grün an die Heimat erinnert. (7 Stunden Fahrt) F, M, A

4. Tag: Manali. Besichtigung der örtlichen Sehenswürdigkeiten. F, M, A
Wir besuchen die Hadimba Tempelanlagen, die heißen Quellen von Vashisht und spazieren durch die tibetischen Märkte von Manali. Übernachtung im Hotel mit Vollpension. F, M, A

5. Tag: Manali - Chatru – Chandratal. Weiter hinauf in den Norden II. (ca. 5 Std. Fahrt) F, M, A
Die etwa 5-stündige Fahrt bringt uns nach Chatru (3.400m). Wir schmecken erstmals Höhenluft. Wir verlassen das Tal von Manali und fahren hoch zum Rohtang-La
(4.000 m), vorbei an weitläufigen Weiden, auf denen Schafe und Ziegen grasen. Die Landschaft ändert sich schlagartig, sobald wir den Pass überqueren und in das Hochtal von Chandratal hinabfahren. Von dort aus geht es zu Fuß weiter und wir schlagen unser erstes Camp auf. F, M, A

Tag 6: Fahrt zum Chandratal See F, M, A
Wir fahren ein Stück in Richtung Chandratal See und campen dort (4000m). Der smaragdfarbene See und die umliegenden Berge bilden eine atemberaubende Szenerie. F, M, A

7. Tag: Ausflug nach Kaza. Buddhismus pur. F, M, A
Wir unternehmen Ausflüge in der Umgebung, wandern weiter zur Strasse und fahren dann nach Kaza. In Kaza erwarten uns die Stupas (=buddhistische Reliquienschreine), Klöster und Gebetsfahnen. Dort übernachten wir in einem einfachen, sauberen Gasthaus. F, M, A

8. Tag: Wohlverdiente Ruhe in Kaza. F, M, A
Wir genießen einen wohlverdienten Ruhetag in Kaza. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, einen Ausflug nach Dhankar und Tabo zu machen und die örtlichen Klöster zu besichtigen.
F, M, A

9. Tag: Kaza - Kyi Gompa - Kibbar – Dumla. Erst fahren, dann aber geht es los! (Gehzeit: 2 Std.) F, M, A
Eine kurze Autofahrt bringt uns zur Kyi Gompa (Gompa = Kloster), die hoch auf einem Hügel gelegen uns einen Ausblick auf das Spiti-Tal und seinem sich wie eine Schlange windenden Fluss bietet. Elf Kilometer weiter erreichen wir das Dorf Kibbar, von wo aus wir unsere Trekking-Tour Richtung Dumla starten, unser Camp aber schon nach zwei Stunden Gehzeit errichten. (4.200 m, ca. 2 Std – Die Zahlen in Klammer geben die Höhe des Schlafortes und die ungefähre reine Gehzeit an.) F, M, A

Tag 10: Thaltak – Paralungbi Schlucht – Thaltak (7 Std.)
Heute steht uns ein längerer Tag bevor. Nach einem steilen Abstieg in die Paralungbi Schlucht gehen wir stromaufwärts weiter. Wir queren den Fluss und gehen einen steinigen Pfad hinauf nach Bongrojen (4800m). Die Wanderung führt uns durch eine beeindruckende, steinige Landschaft, und mit etwas Glück erblicken wir Schneeziegen.
(F/M/A)

Tag 11: Akklimatisierungstag (5 Std.)
Der heutige Tag ist wichtig zur Höhenanpassung. Wir erkunden die Umgebung , um schon einen Blick auf den Parang-La zu erheischen, der mächtig zwischen zwei Gipfeln thront.
Der Spiti-Fluss lädt zum letzten Bad ein, bevor es für die nächsten Tage in die Wildnis geht. (4.600 m; ca. Std.) F, M, A

12. Tag: Trekking durch die Paralungbi Schlucht nach Bongrojen.
Ein etwas längerer Tag steht uns bevor. Nach einem recht steilen Abstieg in die Paralungbi-Schlucht geht es stromaufwärts weiter, einen Fluss durchquerend und einem steinigen Pfad folgend erreichen wir aber doch unser Endziel, Bongrojen. Mit etwas Glück erblicken wir am heutigen Tag Schneeziegen, die die steinig-steile Landschaft dieser Gegend besonders lieben. (5.000 m; 7 Std.) F, M, A

13. Tag: Über den Parang-La nach Dak Karzong.
Wir starten früh am Morgen und erklimmen den Parang-La in etwa zwei Stunden. Unter normalen Bedingungen erwarten uns Schnee und Geröll auf der Spiti-Seite des eindrucksvollen Passes. Die nördliche Changthang-Seite des Passes wiederum ist vergletschert. Gut gesichert mit Seilen beginnen wir unseren Abstieg, sicher umgehen wir gefährliche Gletscherspalten, und steigen über eine Moräne hinab zur Talsohle.
Am Ende unseres zweistündigen Abstiegs erwartet uns schon der Fluss Pare Chu, den wir über eine Schneebrücke überqueren.
Ganz im Gegensatz zu den engen Schluchten der südlichen Spiti-Seite eröffnet sich uns hier ein weitläufiges Tal. Wir campieren in der Nähe von Dak Karzong. (4.800 m; 5 Std.) F, M, A

14. Tag: Trekking nach Datang Yongma.
Nach dem gestrigen doch sehr fordernden Tag, beginnt ein erholsamerer. Wir setzen unseren Abstieg fort und wandern entlang der Flussebene des Pare Chu. Die beiden Talseiten, die uns links und rechts umgeben, werden Sie verzaubern. Wir campieren in Datang Yongma. (4.600 m; 3 Std.) F, M, A

15. und 16. Tag: Trekking nach Racholamo und Chumik Shilde.
Auch diese beiden Tage wandern wir weiterhin entlang des Pare Chu. Wir campieren in Racholamo und Chumik Shilde. (4.200 m & 4300m; gesamt je 6 Std.) F, M, A

17. Tag: Trekking nach Kiangdam. Endlich Tsomoriri!
Wir wenden uns Richtung Norden und folgen einem weiteren sehr breitem Tal, das uns bis ans südliche Ende des Tsomoriri-Sees führt. Wer sich schon immer im Beobachten von Vögeln üben wollte, hat hier die ideale Gelegenheit dazu. Eine Unzahl seltener Vogelarten lässt sich hier finden; die beeindruckendste von allen: der vom Aussterben bedrohte Schwarzhalskranich. Wir campieren in Kiangdam (4.400m; 6 Std.) F, M, A


18. Tag: Trekking nach Korzok.
Ein langer und pittoresker Weg an den Ufern des Tsomoriri führt uns zum bezaubernden Dörfchen Korzok, mit grünen aneinandergereihten, kleinen Feldern, die bis zum See hinunter reichen. Hier treffen wir nach langer Zeit wieder auf andere TouristInnen, denn Korzok ist auch per Jeep erreichbar. (4.500 m; 6 Std.) F, M, A

19. Tag: Fahrt in die Hauptstadt Ladakhs, Leh.
Nach neun Tagen Fußmarsch ist die Fahrt im Auto heute eine Umstellung. Nach einer 7-stündigen Fahrt entlang des Indus, hindurch durch eine enge Schlucht, vorbei an Dörfern mit seinen Landwirtschaft betreibenden Bewohnern, erreichen wir Leh, die boomende Hauptstadt des ehemaligen Königreichs von Ladakh. Im Hotel können Sie sich dann so richtig von den Strapazen der letzten Tage erholen und endlich auch wieder richtig warm duschen. Welch’ eine Wohltat! F, M, A

20. Tag: Freier Tag zur Entspannung in der Hauptstadt Ladakhs
Nach der langen Trekkingtour empfehlen wir einen Bummel durch die Altstadt oder eine wohltuende Massage. F,A

21. Tag: Leh – Thikse – Shey – Exilpalast in Stok. Kulturhighlights des oberen Industal.
Nach einem sehr zeitigen Frühstück fahren wir ins wohl schönste Kloster Ladakhs: Thikse. Das gleichnamige Dorf ist direkt am Indus gelegen, hat fruchtbare Felder und Wiesen in sattem Grün. Das Kloster wurde, architektonisch dem Potala im tibetischen Lhasa nachempfunden, im 15. Jhdt. nicht zu übersehen hoch auf einem Hügel über dem Dorf errichtet. Der Grund für unser frühes Aufbrechen ist die Morgenandacht der Mönche, der Sie heute beiwohnen werden.
Vorbei an den Mönchsquartieren spazieren Sie hinab ins Tal und wandern vorbei an fruchtbaren Feldern bis Sie nach Shey gelangen. In Shey siedelten sich die ersten Könige Ladakhs an. Das Dorf war somit die erste Hauptstadt der bis ins 19. Jhdt. regierenden Dynastie. Burgruinen, ein restaurierter – jedoch noch nicht zu besichtigender – Palast und ein für Touristen zugänglicher Gebetsraum sind Zeugen der regen Geschichte Ladakhs.
Ein Besuch im Exilpalast von Stok, in dem die Nachkommen der einst so mächtigen Könige Ladakhs auch heute noch leben, rundet den heutigen Tag mit seinen vielen Eindrücken ab. F, A

22. Tag: Abschied nehmen. Flug nach Delhi und Fahrt nach Agra.
Am frühen Morgen fliegen Sie wieder hoch über den Himalaya hinunter in die grünen Ebenen des indischen Subkontinents. Am Flughafen in Delhi angekommen, werden Sie in einer etwa 5 bis 6-stündigen Fahrt nach Agra gebracht.
Nach einem kurzen Abstecher zum Hotel beginnen Sie die Entdeckungsreise von Agra: Der Bau des massiven und riesengroßen „Roten Forts“ wurde unter Kaiser Akbar 1565 begonnen und von Shah Jahan vollendet. Einen großen Teil der Burg mit ihren 20 Meter dicken und über zwei Kilometer langen Mauern nimmt der Palastbezirk ein. Hier kann man den Geschichten aus 1001 Nacht nachspüren! In unmittelbarer Nachbarschaft liegt das ebenfalls von Shah Jahan erbaute Taj Mahal. Die Blicke aus den verschiedenen Palastfenstern zu diesem wohl berühmtesten Bauwerk der Welt sind schon etwas ganz Besonderes! Die Spannung steigt und am späten Nachmittag besichtigen wir schließlich das Taj Mahal, dieses Denkmal der unendlichen Liebe, das Shah Jahan im Gedenken an seine geliebte Ehefrau erbauen ließ. Künstler und Handwerker aus ganz Asien und Europa schufen hier eines der schönsten Denkmäler der Menschheitsgeschichte. Das „Taj“ gilt auch als Wahrzeichen von Indien.
Übernachtung im Hotel. Anmerkung: Besichtigung des „Taj“ evtl. auch am folgenden Tag (Flugverzögerung, bzw. das Taj Mahal hat am Freitag geschlossen). F

Wichtiger Hinweis zu diesem Tag: Die Flüge von Leh nach Delhi können immer wieder für einen Tag ausfallen. Daher benötigen wir unbedingt diesen Reservetag am Ende der Reise.
Allen KundInnen, die diese doch recht anstrengende Fahrt nach Agra (jeweils 5 - 6 Std. für Hin- und Rückfahrt) und die Besichtigung des Taj Mahal nicht mitmachen wollen, organisieren wir gerne ein Hotel mit freiem Tag in Delhi. Transfer zum Flughafen erfolgt in diesem Fall in Eigenregie mit Taxi. Bitte dies aber unbedingt schon bei der Buchung bekanntzugeben!

23. Tag: Agra, Fatehpur Sikri & Heimflug
Nach einem gemütlichen Frühstück und einigen Stunden Erholung im Hotel – eventuell am Pool oder bei einem individuellen Einkaufsbummel - fahren wir nach Fatehpur Sikri. Diese Stadt wurde vom Mogulherrscher Akbar als „ideale“ Stadt im 16. Jhdt. errichtet. Aufgrund eines extremen Wassermangels musste die Stadt aber bereits einige Jahre nach ihrer Fertigstellung wieder verlassen werden. Wegen des trockenen Wüstenklimas sind die Gebäude aber bis heute wunderbar erhalten geblieben und lassen uns einen direkten Blick auf die hochstehende Kulturblüte des Indiens vor 500 Jahren werfen. Fatehpur Sikri ist sicher einer der wundervollsten Plätze Indiens.
Am Nachmittag fahren wir dann retour nach Delhi, wo es Gelegenheit zum Abendessen und einer Duschmöglichkeit in einem Hotelzimmer geben wird. Dann aber heißt es Abschied zu nehmen, der Flug nach Europa ist nicht mehr fern, die letzte Fahrt in Indien bringt Sie zum Flughafen. F

24. Tag: Ankunft in Europa.
Zurück in eine andere Welt. Akklimatisation ist unbedingt erforderlich …

Klima/beste Reisezeit:
Die Hochgebirgsregion Ladakh unterliegt dem Kontinentalklima mit recht wenig Niederschlag. Die Wintermonate (Dez.-Feb.) sind sehr kalt mit Temperaturen weit unter null. Bis in den Mai hinein kann auf über 4.000 Meter noch Schnee liegen.
Ab Mitte Juni bis Ende September herrschen die besten Wetterverhältnisse und Temperaturen fürs Wandern im Gebirge. Stellen Sie sich aber auch im Sommer auf einen großen Bereich an verschiedenen Temperaturen in Ladakh ein. In etwas größeren Höhen kann es Morgenfrost beim Aufstehen, herrliche Frühlingstemperaturen am Vormittag und zu Mittag hochsommerliche Hitze geben. Ist die Sonne aber erst weg, kann es schlagartig kalt sein. Dazu kommen wettermäßige Schwankungen.

Höhenanpassung:
Bei allen unseren Ladakhreisen achten wir auf eine optimale Höhenanpassung und verbringen die wichtigen ersten Tage, in denen sich der Körper an die Höhe gewöhnt, im Industal. Bleiben Sie die ersten Stunden nach der Ankunft in Leh möglichst im Hotel und vermeiden Sie jegliche Anstrengung!
Trinken Sie sehr viel! Im Hotel bzw Ort kann man Mineralwasser in Flaschen kaufen. Viel Flüssigkeit erleichtert die Höhenanpassung.

Reiseleitung:
Lokale, zum Teil in Österreich ausgebildete ReiseleiterInnen mit viel Fachwissen und Erfahrung übernehmen die Betreuung ab/bis Flughafen Leh. Die Flüge sind nicht begleitet.

Bei Ihrer Ankunft in Delhi werden Sie von unserem Partner mit einem Schild mit der Aufschrift „Weltweitwandern" abgeholt. Vom internationalen Flughafen werden Sie zum nationalen Flughafen gebracht und von dort erfolgt in den frühen Morgenstunden der Weiterflug nach Leh.

Visum
Das Antragsformular und die notwendige Information werden Ihnen von uns zusammen mit der Anmeldebestätigung zugesandt.

Impfungen:
Für Indien sind keine Impfungen für die Einreise vorgeschrieben. Bitte informieren Sie sich aber über aktuelle Impfempfehlungen beim nächstgelegenen tropenmedizinischen Institut oder beim Gesundheitsamt.

Besondere Ausrüstungshinweise
Liegematte: Sie bekommen von uns vor Ort eine ca. 5cm dicke Schaumstoffmatratze mit Baumwollüberzug zur Verfügung gestellt. Eine eigene Liegematte ist daher nicht erforderlich

 
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